Das ganze Jahr ein Stück mehr Miteinander.

Lassen Sie sich inspirieren. Hochwertige Gewächshäuser, langlebig und reparierbar. Mit einer besonderen Membran, nicht aus Glas. Bevor wir näher darauf eingehen, hier einige Gewächshäuser.

Unsere Gewächshäuser mit Preisen
zur Inspiration:

Alle aus Lärche, alle mit derselben Membran. Die Preise verstehen sich inklusive MwSt., ohne Versand.

Ratenzahlung mit 0 % Zinsen. In einer Summe oder in bis zu 12 Monatsraten. Bis zu 2 Raten lassen sich aussetzen, und die erste Rechnung kommt erst 1–⁠2 Wochen vor der Auslieferung.

Welches davon zu Ihrem Garten passt, zeigt Ihnen gleich unser Gewächshaus-Finder. Bevor wir dazu kommen, erstmal zur Membran.

Material

Glas, Kunststoff oder Membran: Was ist besser? Mehr Licht als Glas, und bei Hagel bleiben Sie gelassen.

Blick durch die Membran eines Serra I auf einen See in der Abendsonne
Blick durch die Membran eines Serra I.

Gewächshäuser unterscheiden sich vor allem in einem Punkt: in der Hülle. Sie entscheidet, wie viel Licht ankommt, was ein Hagelschauer anrichtet und wie lange das Ganze schön bleibt.

„Bei dieser Membran, ich muss sagen, wir waren auch da am Anfang sehr, sehr kritisch, denn wenn ich über Nachhaltigkeit nachdenke, dann denke ich über verschiedene Arten von Glas nach und nicht über, ja, sowas hier, was aussieht wie Plastik. Aber es hat uns doch überzeugt, aus verschiedenen Gründen.“

— aus einem Kundenvideo

Diese Skepsis kennen wir gut. Ging uns selbst so. Nachhaltig ist eine Hülle vor allem dann, wenn sie lange hält und am Ende nicht im Müll landet. Darum zuerst der nüchterne Vergleich der üblichen Hüllen, mit Zahlen von Gartenbau-Fachstellen und Hochschulen.

HülleLichtHaltbarkeitBei Hagel
Gartenglas, 3–⁠4 mmca. 88–⁠90 %25 Jahre und mehr, vergilbt nichtbricht leicht, Sicherheitsglas ist fester
Stegplatten aus Polycarbonatca. 72–⁠83 %, je nach Stärke10 bis 25 Jahre, die Angaben schwankenschlagfest, aber kratzempfindlich
Folie aus Polyethylenneu ca. 85–⁠90 %3–⁠4 Jahre, wird durch UV sprödereißt leicht, auch unter Schnee
Lucama-Membran (ETFE)rund 94 %UV-beständig, vergilbt nicht, 10 Jahre Herstellergarantiein der Schweiz mit Hagelklasse 3 geprüft

Glas, Stegplatten und Folie: Bayerische Gartenakademie, Cornell (NRAES) und University of Arkansas. Die Werte stammen aus unterschiedlichen Messungen und sind nur grob vergleichbar. Membran: Angaben von Lucama.

Was ist eine Membran? Keine Gartenfolie, sondern das Material der Allianz Arena

Dachpartie eines Serra II: Rahmen aus Lärche, dazwischen die gespannte Membran
Rahmen aus Lärche, dazwischen die Membran: die Dachpartie eines Serra II.

Unsere Membran ist eine ETFE-Membran vom Hersteller NOWOFOL, 0,1 mm dünn. Mit Gartenfolie hat sie wenig gemein: Sie ist reißfest und dehnbar, bei Belastung dehnt sie sich auf fast die fünffache Länge, statt zu brechen.

Wir kommen aus dem architektonischen Membranbau, aus dem Raum Rosenheim, und arbeiten seit rund 20 Jahren mit genau diesem Material. Bauwerke wie die Allianz Arena in München sind damit eingekleidet, und im Profi-Gartenbau ist es längst zu Hause. Irgendwann lag die Frage auf der Hand:

„… warum soll man diese tollen Eigenschaften nicht auch im Privatbereich einbringen?“

— Lorenz, Lucama

Dass es mit NOWOFOL so gut zusammenpasst, nennt Lorenz eine Fügung: Als wir mit dem Gewächshaus angefangen haben, hatte NOWOFOL lustigerweise genau dasselbe vor.

Mehr Licht als Glas: Die Membran lässt rund 94 % des Lichts durch, samt UV. Gartenglas liegt je nach Messung bei etwa 88 bis 90 %. Und weil die Membran UV-beständig ist, vergilbt sie nicht und wird nicht spröde. Sie muss also nicht alle paar Jahre erneuert werden, wie es bei Folie üblich ist.

Für Pflanzen zählt jedes Prozent. Im Profi-Gartenbau gilt die Faustregel: 1 % mehr Licht heißt am Ende 1 % mehr Ertrag.

Noch ein Hinweis, damit Sie sich nicht wundern: Die Membran ist ein Thermoplast. In der Wärme dehnt sie sich, in der Kälte zieht sie sich zusammen. Dass sie nicht an jedem Tag trommelstraff sitzt, ist normal und kein Mangel.

Was passiert bei Hagel? Glas bricht, die Membran federt ab

Zwei Tests zeigen, was die Membran bei Hagel aushält. Der erste: In der Schweiz ist sie mit Hagelklasse 3 geprüft, sie übersteht also Hagelkörner von 30 mm bei 80 km/h. Der zweite: Beim Hersteller NOWOFOL wurden Glas und Membran nebeneinander mit 50-mm-Hagelkörnern beschossen. Normales Glas und auch Sicherheitsglas gingen zu Bruch, die Membran blieb ganz.

Das muss man ehrlicherweise sagen: Bei extremem Hagel können Dellen zurückbleiben, die man später noch sieht. Reißen tut sie kaum. Die Videos zum Hageltest finden Sie in unseren Produktdetails.

Und wenn im Sommer ein Gewitter aufzieht? Bei Glas kann ein Hagelzug die Scheiben kosten und mit ihnen die Ernte. Unter der Membran schauen Sie dem Gewitter in Ruhe zu, denn da bricht nichts. Wer es genau wissen will: Wir schicken Ihnen kostenlos ein DIN-A4-Muster nach Hause. Anfassen, gegen das Licht halten, selbst ein Bild machen. Muster und Katalog anfordern

Wie lange sie hält und was passiert, wenn doch einmal etwas kaputtgeht, steht unter Langlebig und reparierbar.

Und der Rahmen? Lärche, und sie darf grau werden

Profile aus Lärchen-Brettschichtholz, aufeinandergestapelt
Lärchen-Brettschichtholz, wie es in unseren Rahmen steckt.

Die Membran ist die halbe Miete, getragen wird sie von Lärche. Wir beziehen sie über Händler aus der Region, gewachsen ist sie aber nicht hier. Lärche ist von Natur aus sehr widerstandsfähig und witterungsbeständig.

Damit sich nichts verzieht, nehmen wir Lärchen-Leimholz: drei Lagen Lärche, miteinander verleimt. So bleibt der Rahmen formstabil, auch wenn Temperatur und Feuchte wechseln, und die Membran bleibt sauber gespannt. Ganz ausschließen lässt sich bei einem Naturmaterial nie, dass es arbeitet; das steht so auch in unseren Montageanleitungen bei den „Allgemeinen Hinweisen zur Montage“ (Serra, laSfera).

Streichen müssen Sie die Lärche nicht. Unbehandelt wird sie mit den Jahren silbergrau und funktioniert genauso. Wer streichen möchte, schleift das Holz mit einem Schleifpad in Faserrichtung an und nimmt eine diffusionsoffene Holzlasur. Von diffusionsdichten Anstrichen raten wir dringend ab: Sie versiegeln das Holz nur eine Weile, dann dringt an einzelnen Stellen Wasser ein, und Fäulnis oder Stockflecken können die Folge sein. Mehr dazu in unseren Tipps und Pflegehinweisen.

„Ich finde auch, das Holz darf altern, das muss gar altern. Bei uns gibt es Bauernhöfe, die sind zwei-, dreihundert Jahre alt, und die stehen tadellos da.“

— Lorenz, Lucama

Dass das Holz trocken bleibt, regelt die Konstruktion, nicht ein Anstrich. Fachleute nennen das konstruktiven Holzschutz: Nirgends bleibt Wasser stehen, und für das Schwitzwasser von innen sitzen Kondensat-Öffnungen im Rahmen, die es kontrolliert nach außen führen. Die Stunden, die Sie nicht streichen, bleiben fürs Gärtnern.

Woher alles kommt: so regional wie möglich, wegen der CO2-Bilanz

Wir beziehen so viel wie möglich aus der Region: Holz, Schrauben und Beschläge kaufen wir bei Händlern und Herstellern aus unserer Gegend, gefertigt wird in unserer Werkstatt in Nußdorf am Inn, und die Membran stellt NOWOFOL im Chiemgau her. Ganz regional geht es nicht immer: Die Aluminium-Profile, die wir mit unserem Partner konstruct AG entwickelt haben, kommen aus Polen, und auch unsere Händler bekommen nicht alles aus der Region. Aber jeden Weg, den wir kurz halten können, halten wir kurz.

„Ich kann nicht das schönste Produkt auf den Markt bringen, aber wenn die CO2-Bilanz nicht passt oder wenn die Materialität nicht passt, das könnte ich gar nicht unterschreiben.“

— Lorenz, Lucama

Kurze Wege haben noch einen Vorteil: Wenn Sie eine Frage haben oder ein Ersatzteil brauchen, ist es nicht weit. Und wer mag, schaut sich Werkstatt, Lärche und Membran bei uns in Nußdorf am Inn selbst an.

Bei all dem geht es aber nicht nur um Pflanzen. Durch die Membran bleibt es darunter hell und ein paar Grad wärmer als draußen.

Darum endet die Gartenzeit nicht im Oktober. Es ist der Kaffee im November, während der Feldsalat wächst. Und der Platz, an dem man zusammenkommt, wenn der Garten schläft. Mehr Licht heißt also auch: Man sitzt gern darin. Daher hat Lucama seinen Namen.

„Lucio ist das Licht, camera ist das Zimmer — und dann habe ich einfach die beiden Worte zusammengefügt: Lucama. […] Das ist der Lichtraum.“

— Lorenz, Lucama

Welches Lucama zu Ihrem Garten passt, zeigen Ihnen zwei kurze Fragen.

Gewächshaus-Finder

Welches Lucama passt zu Ihrem Garten? Zwei Fragen, und Sie sehen es vor sich.

Sie sehen das passende Modell mit Größe, Preis, Lieferung zu Ihrer Postleitzahl und Raten mit 0 % Zinsen. Ein erster Anhaltspunkt; die genaue Beratung machen wir persönlich.

1Wofür möchten Sie es vor allem nutzen?
2Wie viel Platz & Ambition?
Ratgeber

Was muss man beim Kauf eines Gewächshauses beachten? Alles Wichtige, in Ruhe erklärt.

Erst das Handfeste, dann das, worum es eigentlich geht.

Nutzung

Wofür ein Gewächshaus? Für Pflanzen und für Menschen. Hell und geschützt ist es für beide.

Ein Serra I mit Pflanzen neben einer Terrasse mit Tisch, Stühlen und rotem Sonnenschirm
Ein Serra I neben der Terrasse.

Die meisten kaufen ein Gewächshaus für die Tomaten. Dass sie dann so viel Zeit darin verbringen, hat bei vielen einen anderen Grund.

„Mein Gärtner, also mein Mann, und ich haben uns das Gewächshaus aufgeteilt, jeder hat eine Seite.“

— aus einem Kundenvideo

Für die Pflanzen heißt ein Gewächshaus: ein früherer Start im Frühjahr und eine längere Ernte im Herbst. Was wann darin wächst, steht unter Durchs Jahr.

„Und wir denken vor allem an den ambitionierten Gärtner, die ambitionierte Gärtnerin, weil mit dieser Membran wird normalerweise der Profibereich versorgt.“

— Lorenz, Lucama

Ein Ort zum Zusammensitzen, auch wenn es draußen regnet

Und dann ist da der zweite Nutzen. Ein heller, geschützter Raum im Garten wird schnell zum Treffpunkt: für den Kaffee am Sonntag, für das Abendessen im Mai, wenn es draußen noch zu frisch ist, für eine Stunde mit einem Buch.

Wer darin sitzen will, denkt das am besten gleich bei der Genehmigung mit. Ein Raum, in dem Menschen regelmäßig länger verweilen, kann baurechtlich als Aufenthaltsraum gelten. Was das bedeutet, steht unter Genehmigung.

Beete an den Seiten, in der Mitte Platz für einen Tisch: Wie viel Fläche das braucht, steht im nächsten Kapitel.

Das Gemüse ist der Anlass, mit dem alles anfängt. Die gemeinsame Zeit ist das, was bleibt.

Größe und Standort

Wie groß soll es sein, und wo steht es am besten? Groß genug für einen Tisch, und dort, wo im Winter die Sonne hinkommt.

Innenansicht eines Serra II mit Tisch, Pflanzen und Blick auf den See

Die richtige Größe ergibt sich nicht nur aus dem Platz, der im Garten gerade frei ist, sondern auch aus der Frage, wofür Sie das Gewächshaus nutzen.

Stellen Sie sich einen Samstag im April vor: Die Tomaten sollen bald hinein, die Anzucht braucht Platz auf dem Regal, und eigentlich wollten Sie auch einen Tisch hineinstellen. Spätestens dann zeigt sich, ob die Größe stimmt.

Platz für Beete: Wege und Ränder brauchen mehr Fläche, als man denkt

Die Gartenakademien geben gute Faustwerte: mindestens 2 m Breite, ein Mittelweg von etwa 80 cm und eine Stehwand von rund 2 m. Unsere Serra-Modelle liegen mit 2,04 m Breite knapp darüber, das Serra270 mit 2,74 m. Für 10 m² reine Anbaufläche rechnet man mit etwa 14 bis 16 m² Gewächshaus, weil Wege und Ränder dazukommen.

Zur Einordnung: Wer sich ganz mit Gemüse selbst versorgen will, braucht nach Gartenfachstellen etwa 40 bis 60 m² Beet pro Person. Ein Gewächshaus ergänzt den Garten, vor allem mit Wärmeliebendem im Sommer und mit Salat im Winter.

Größer ist im Gewächshaus auch fürs Klima besser. Fachleute empfehlen für ernsthaften Anbau mindestens 10 m². Ein großes Luftvolumen heizt sich im Sommer langsamer auf und schwankt zwischen Tag und Nacht weniger.

Kleinere Häuser funktionieren genauso, sie brauchen im Sommer nur mehr frische Luft. Darum öffnen sich bei der Serra die Dachfenster von selbst.

Platz für Tisch und Stühle: für vier Personen rund 5 m²

Gemeint sind Tisch, Stühle und Bewegungsfläche, zusammen etwa 180 × 270 cm. Wer bequem drum herumgehen will, plant eher 7 bis 8 m² ein. Das sind Richtwerte aus dem Wohnungsbau und der Gastronomie, aber sie passen gut.

So viel Platz brauchen Beete und Tisch
Von oben gesehen, maßstäblich, Außenmaße
2,04 m Tür Beet, gut 60 cm Beet, gut 60 cm Weg 80 cm 3,14 m
Nur Beete: rund 6 m²zum Beispiel Serra II, 6,4 m²
2,04 m Tür Beet Beet Weg Tisch für vier rund 5 m² 4,64 m 2,70 m
Beete und Tisch für vier: rund 10 m²zum Beispiel Serra II mit einem Modul, rund 9,5 m²

Gestrichelt: Platz für Tisch, Stühle und Bewegung, etwa 180 × 270 cm. Wer bequem drum herumgehen will, plant 7 bis 8 m² für den Sitzbereich ein. Innen ist es wegen der Rahmen etwas schmaler als außen.

Klein oder groß: vom Terra I für die Terrasse bis zur laSfera mit 22 m²

  • Kräuter und Anzucht auf der Terrasse: Terra I mit 0,7 m².
  • Regelmäßig anbauen, wenig Platz: Serra I mit 3,3 m². Es passt in fast jeden Garten.
  • Beete für die Familie: Serra II oder Serra II2T mit 6,4 m². Für hohe Kulturen mit Stehhöhe: Serra270 mit 8,6 m² und 3,05 m Höhe.
  • Beete und ein Tisch für vier: Serra II mit einem Erweiterungsmodul (rund 9,5 m²) oder Serra270 mit einem Modul (rund 12,7 m²). Viel Raum für beides bietet die laSfera mit 22,2 m².

Die Serra-Modelle lassen sich per Modul um je 1,5 m verlängern. Am besten wählen Sie trotzdem gleich die passende Größe, denn eine spätere Erweiterung braucht auch ein größeres Fundament.

Der richtige Standort: sonnig, windgeschützt und nah am Haus

Ein Serra auf gemauertem Sockel mit Stufe, frei in der Sonne auf einer Wiese, im Hintergrund ein Wohnhaus
Ein Serra in einem Kundengarten.
  • Sonnig, auch im Winter: Bei tief stehender Wintersonne sollte das Gewächshaus nicht im Schatten von Haus, Hecke oder immergrünen Gehölzen liegen.
  • Nicht direkt unter Bäumen: Äste und Laub nehmen Licht und können die Hülle beschädigen.
  • Windgeschützt und nah am Haus: kurze Wege für Gießkanne, Werkzeug und Kaffeetasse.
  • Wasser frostfrei verlegen: Eine Zuleitung sollte mindestens 80 cm tief liegen.

Bei der Ausrichtung kommt es darauf an, was Ihnen wichtiger ist. Die Bayerische Gartenakademie empfiehlt Nord-Süd für gleichmäßiges Licht und Ost-West, wenn besonderer Wert auf die Wintersonne gelegt wird. Wer im Winter darin sitzen möchte, hat damit einen guten Grund für Ost-West.

Wie herum soll es stehen?
Von oben gesehen, Norden ist oben
N morgens abends beide langen Seiten bekommen Sonne
Für SommergemüseLange Seiten nach Osten und Westen. Das Licht kommt gleichmäßig über den Tag. Gut für Tomaten, Gurken und Paprika. Das ist die Regel der Bayerischen Gartenakademie.
N Wintersonne steht tief im Süden
Für den WinterEine lange Seite nach Süden. Die tiefe Wintersonne fällt auf die ganze Länge. Gut für Wintersalat und zum Sitzen im Winter.

Gilt für rechteckige Häuser wie die Serra. Gestrichelt: der First, also die Linie oben am Dach.

Je näher am Haus und je heller der Platz, desto öfter geht man hin. Gerade im Winter macht das den Unterschied. Welches Modell zu Ihren Antworten passt, zeigt Ihnen der Gewächshaus-Finder.

Genehmigung

Brauche ich eine Baugenehmigung? Meist nicht. Unsere Größen liegen in den meisten Bundesländern darunter.

Ein Serra I in einem Wohngarten direkt neben dem Haus, im Hintergrund Berge
Ein Serra I im Wohngarten, direkt am Haus.

„Meist“ hängt hier an drei Dingen: an Ihrem Bundesland, an der Größe und daran, wie Sie das Gewächshaus nutzen.

Damit Sie es für Ihr Grundstück genau wissen, hier die Regeln im Einzelnen.

Bauordnung ist Ländersache. Jedes Bundesland legt selbst fest, wie groß ein kleines Gebäude im Garten sein darf, ohne dass man einen Bauantrag stellen muss. Fachleute nennen das „verfahrensfrei“. Eine eigene Regel fürs private Gewächshaus haben nur Baden-Württemberg und Brandenburg; sonst gilt die Regel für kleine Gebäude.

Das Fundament ändert daran nichts. Oft liest man, ohne Betonfundament sei ein Gewächshaus genehmigungsfrei. Das stimmt so nicht: Auch was nur durch sein eigenes Gewicht auf dem Boden steht, zählt baurechtlich als bauliche Anlage. So steht es in der Musterbauordnung, der Vorlage für die Landesbauordnungen.

Die Regel in Ihrem Bundesland: meist mehr Spielraum, als man denkt

BundeslandOhne Bauantrag bisNur ohne Aufent­halts­raum?
Baden-Württemberg5 m Höhe (eigene Regel für Gewächshäuser)nein
Bayern75 m³ Rauminhaltnein
Berlin10 m² Grundfläche, eingeschossignein
Brandenburg50 m³ Rauminhalt (eigene Regel für Gewächshäuser)nein
Bremen10 m² Grundfläche, eingeschossignein
Hamburg30 m³ Rauminhalt, eingeschossig, eines je Hauptgebäudeja
Hessen30 m³ Rauminhaltja
Mecklenburg-Vorpommern40 m² Grundfläche und 3 m mittlere Wandhöhe; sonst 10 m², eingeschossigja, bei 40 m²
Niedersachsen75 m³ Rauminhaltja
Nordrhein-Westfalen75 m³ Rauminhaltja
Rheinland-Pfalz50 m³ Rauminhaltja
Saarland75 m³ Rauminhalt, eingeschossignein
Sachsen75 m³ Rauminhaltnein
Sachsen-Anhalt10 m² Grundfläche, eingeschossignein
Schleswig-Holstein30 m³ Rauminhaltja
Thüringen30 m² Grundfläche, eingeschossignein

Gilt für Grundstücke im Innenbereich, also im bebauten Ortsgebiet. Im Außenbereich gelten strengere Regeln. Stand: Oktober 2026, nach den Landesbauordnungen in ihrer aktuellen Fassung. Unsere Angaben sind sorgfältig recherchiert, ersetzen aber keine Auskunft Ihres Bauamts. Verbindlich ist, was die Behörde vor Ort sagt.

Was das für die Lucama-Modelle heißt: Fünf von sechs bleiben im Wohngebiet in allen Bundesländern unter der Grenze

Terra I, Serra I, Serra II, Serra II2T und Serra270 bleiben in allen 16 Ländern unter diesen Grenzen. Das größte davon, das Serra270, hat 8,6 m² Grundfläche und 20 m³ Rauminhalt.

Die laSfera ist mit 22,2 m² und 37 m³ größer. In Berlin, Bremen und Sachsen-Anhalt liegt sie über der Grenze von 10 m², in Hamburg, Hessen und Schleswig-Holstein über 30 m³. Dort braucht sie in der Regel eine Genehmigung.

Mit Erweiterungsmodulen wachsen Fläche und Rauminhalt mit. Ein Serra II mit zwei Modulen hat nach unserer Rechnung rund 12,5 m², mit drei Modulen rund 34 m³. Dann lohnt der Blick in die Tabelle doppelt. In Hamburg gilt die Freiheit außerdem nur für ein solches Gebäude je Wohnhaus.

Wenn Sie darin zusammensitzen: Dann zählt, wie Sie es nutzen

Genau darum geht es ja: ein Ort für das ganze Jahr. Baurechtlich gibt es dafür den Begriff Aufenthaltsraum. Gemeint sind Räume, die zum nicht nur vorübergehenden Aufenthalt von Menschen bestimmt oder geeignet sind.

In sieben Ländern ist ein kleines Gebäude nur dann verfahrensfrei, wenn es keinen Aufenthaltsraum hat: in Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. In den übrigen Ländern spielt das für die Genehmigungsfreiheit nach dem Gesetzestext keine Rolle, kann aber bei anderen Regeln wichtig werden, etwa beim Abstand zur Grundstücksgrenze.

Wann wird aus einem Gewächshaus mit Sitzecke ein Aufenthaltsraum? Ein Urteil genau dazu gibt es bisher nicht. Gerichte haben aber Anhaltspunkte genannt: Ein Aufenthalt ist „nicht nur vorübergehend“, wenn er sich regelmäßig über mehrere Stunden erstreckt; ein gelegentlicher langer Nachmittag reicht dafür nicht (Oberverwaltungsgericht Niedersachsen, 2020). Und das Verwaltungsgericht Hamburg hat 2023 einen geplanten Wintergarten-Anbau aus Glas als Aufenthaltsraum gewertet, ausdrücklich auch dann, wenn er unbeheizt bleibt. Den Ausschlag gaben die Bauweise und die angegebene Nutzung; dass der alte Wintergarten daneben fast ganz mit Sitzmöbeln gefüllt war, sah das Gericht als zusätzliches Indiz.

Für Sie heißt das: Je mehr ein Gewächshaus eingerichtet ist wie ein Zimmer und je regelmäßiger Sie lange darin sitzen, desto eher kann ein Bauamt darin einen Aufenthaltsraum sehen. Darum ist der offene Weg der beste.

Fünf Angaben fürs Bauamt, und die Antwort ist sicher

  1. Klären Sie, ob Ihr Grundstück im Innen- oder Außenbereich liegt und ob es einen Bebauungsplan gibt.
  2. Nennen Sie Modell und Maße. Grundfläche, Höhe und Außenmaße finden Sie in unseren Produktdetails.
  3. Legen Sie eine einfache Skizze bei, wo das Gewächshaus stehen soll, mit dem Abstand zur Grundstücksgrenze.
  4. Beschreiben Sie die Nutzung offen: Pflanzen und Zusammensitzen, mit oder ohne Strom und Wasser.
  5. Lassen Sie sich die Antwort schriftlich geben. Bei Zweifeln schafft eine Bauvoranfrage Klarheit.

Und denken Sie daran: Verfahrensfrei heißt nicht regelfrei. Bebauungsplan, Abstandsflächen und Schutzgebiete gelten trotzdem, und die Verantwortung liegt beim Bauherrn.

Das klingt nach Behörde, ist aber meist ein kurzes Gespräch. Und es hat einen schönen Nebeneffekt: Sie wissen danach, dass Ihr Ort im Garten so bleiben darf, wie Sie ihn nutzen möchten.

Fundament

Kann man ein Gewächshaus ohne Fundament aufstellen? Ein Lucama nicht. Es wird verschraubt und steht auch bei Sturm.

Manche Gewächshäuser stehen nur auf ein paar Platten.

„Wir haben uns für ein Ringfundament entschieden, und zwar ein gemauertes aus Stein hier. Das gefällt uns nicht nur sehr gut, sondern das hat auch einige Vorteile: Zum einen kann es sich erwärmen und die Wärme wieder abgeben, zum anderen ist es auch eine recht stabile Konstruktion und auch gut gegen die Schnecken.“

— aus einem Kundenvideo

Ein Gewächshaus ist leicht und hat viel Fläche, in die der Wind greifen kann, und zwar aus jeder Richtung. Darum verschrauben Fundamentanker ein Lucama fest mit dem Untergrund. Es steht nicht lose obenauf. Das Fundament schützt außerdem das Holz: Mindestens 15 cm hoch soll es sein, damit kein Spritzwasser an die Lärche kommt.

Das Fundament bauen Sie selbst oder ein Landschaftsbauer. Wir liefern es nicht, aber die exakten, bemaßten Pläne dafür. Gezeichnet hat sie unser Architekt. Und wir sind immer wieder überwältigt, welche Qualität die Fundamente unserer Kundinnen und Kunden haben.

Was das Fundament können muss: eben, 15 cm hoch, damit die Lärche trocken bleibt

Worauf das Gewächshaus steht
Schnitt durch eine Wand, von der Seite gesehen, nicht maßstäblich
außen innen Boden min. 15 cm meist ca. 80 cm tief Wand Rahmen aus Lärche, außen die Membran Drainagebohrung Kondenswasserläuft nach außen Schwellenkranz aus Lärche gleicht kleine Unebenheiten aus und hält den Wasserablauf frei Dichtband kein Wasser von unten ans Holz Dübel schraubt alles am Fundament fest Fundament eben, gemauert oder betoniert, bis in frostfreie Tiefe Von oben: wo die Dübel sitzen Stoß: zwei Teile treffen aufeinander höchstens 80 cm höchstens 20 cm vom Stoß ● = Dübel, bei gemauerten Fundamenten nicht in die Fugen bohren

Fundament mindestens 15 cm über dem Boden, damit kein Spritzwasser ans Holz kommt. Wie tief es in die Erde geht, hängt vom Untergrund ab.

  • Eben und genau ausgerichtet, mit den Außenmaßen aus unserem Plan. Die Diagonalen zeigen, ob alles rechtwinklig ist.
  • Mindestens 15 cm hoch, damit das Holz trocken bleibt und vor Spritzwasser bei Regen geschützt ist.
  • Stark genug zum Bohren und Dübeln: Für die Breite empfehlen sich mindestens 12 cm. Wer schmaler bauen möchte, etwa mit Klinkersteinen, macht am besten vorher an einem einzelnen Stein eine Probebohrung und prüft, ob der Stein dabei springt. Die Schwelle wird mit Langschaftdübeln verschraubt, höchstens alle 80 cm und nah an jedem Stoß.
  • Bei gemauerten Fundamenten nicht in die Mörtelfugen bohren.

Zwischen Fundament und Gewächshaus sitzt der Schwellenkranz aus Lärche. Er gleicht kleine Unebenheiten aus und hält die Kondensatauslässe frei. Bei der laSfera ist er im Lieferumfang. Für die Serra bestellen Sie ihn passend zur Größe dazu.

Die Pläne zum Herunterladen: Plansatz Fundament Serra und Plansatz Fundament laSfera.

Gemauert oder betoniert, aber nicht zu hoch

Ein langes Lucama-Gewächshaus auf einem gemauerten Steinsockel, davor ein Beet mit Blumen
Auf gemauertem Fundament, mit Blumen davor: ein Lucama in einem Kundengarten.

Ob gemauert oder betoniert, entscheiden Sie mit Ihrem Landschaftsbauer. Wichtig ist, dass die Schwelle eben aufliegt und sich überall verschrauben lässt. Wie tief es in den Boden gehen muss, hängt vom Untergrund ab; als frostfreie Tiefe gelten in Deutschland meist etwa 80 cm.

Einen hohen Sockel, der innen gleich als Hochbeet dient, empfehlen wir nicht. Die Tür sitzt unten am Gewächshaus, und über eine hohe, offene Stufe möchte niemand jeden Tag hinein. Die Türen lassen sich zwar verlängern, aber nur bis zu einer Fundamenthöhe von 33 cm, sonst wird die Tür zu schwer. Und auch mit dem Stellbrett wird es unpraktisch.

Zeichnung: zwei Wandteile eines Lucama mit Tür, darunter das Stellbrett
Tür und Stellbrett: Bei einem hohen Sockel wird das unpraktisch.

Oft ist das Fundament das erste gemeinsame Projekt: Plan ausdrucken, abstecken, nachmessen. Die Kinder halten das Maßband, und am Ende zeigt die Wasserwaage, ob alles eben ist.

Betonieren im Herbst: Der Boden ist offen, der Frost noch fern

Beton mag es nicht kalt. Unter +5 °C Lufttemperatur sollte man nur mit Schutzmaßnahmen betonieren und auf gefrorenen Boden gar nicht. Im Oktober ist der Boden in Deutschland so gut wie nie gefroren. Im Januar friert er fast überall mindestens einmal, das zeigen die Daten des Deutschen Wetterdienstes.

Ein Fundament, das im Herbst gebaut ist, wartet in Ruhe über den Winter. Im Frühjahr steht dann nur noch der schöne Teil an: der Aufbau.

Zeitpunkt

Wann ist die beste Zeit, ein Gewächshaus zu kaufen? Im Herbst. Dann säen Sie im März die ersten Radieschen.

Im Frühjahr, wenn alle ans Säen denken, ist es für den Kauf eines Gewächshauses eigentlich schon spät.

Die Saison im Gewächshaus beginnt je nach Witterung schon Anfang März. Bis dahin sollten das Fundament gebaut und das Gewächshaus geliefert und aufgebaut sein. Das braucht Vorlauf.

Nicht wegen eines Rabatts, sondern wegen des Bodens. Im Herbst lässt sich das Fundament noch gut bauen, und bis zum Frühjahr ist alles bereit.

Der Zeitplan: vom Fundament im Herbst bis zum ersten Salat im März

  1. September und OktoberModell wählen, beim Bauamt nachfragen, bestellen. Das Fundament bauen, solange der Boden offen und warm genug ist.
  2. November bis JanuarDas Fundament ruht. Ihr Gewächshaus wird von uns gefertigt; geliefert wird in der Regel 6–⁠8 Wochen nach der Bestellung, den Termin stimmen wir mit Ihnen ab.
  3. Vor dem SaisonstartAufbau, wann es Ihnen passt: zu zweit an einem Tag oder mit unserem Montageteam.
  4. Anfang MärzDie ersten Salate und Kohlrabi kommen ins Beet, die Radieschen werden gesät.
  5. Mitte MaiTomaten, Paprika und Gurken ziehen ein.

Und wenn Sie erst im Frühjahr bestellen? Dann ist das Jahr nicht verloren. Tomaten kommen ohnehin erst im Mai ins Haus. Es fällt nur der frühe Start weg.

Ist es im Herbst günstiger? Der Vorteil ist nicht der Preis, sondern ein entspannter Start im März

Das hört man oft. Einen günstigeren Preis im Herbst versprechen können wir nicht. Sicher ist der Vorteil bei der Zeit: Wer im Herbst bestellt, hat im März alles fertig.

Fragen vor dem Kauf: Bei uns erreichen Sie einen Menschen

Rufen Sie einfach an. Erreichbar sind wir Montag bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr unter 0049 (8034) 9097798. Oder Sie kommen bei uns in Nußdorf am Inn vorbei und schauen sich Lärche und Membran in der Werkstatt an.

Im März stehen Sie dann nicht vor einer Baustelle, sondern vor dem ersten Beet.

Ablauf

Wie läuft der Kauf ab? Von der ersten Frage bis zum ersten Kaffee im Lichtraum.

Ein Gewächshaus kauft man nicht nebenbei. Darum gibt es bei uns vor der Bestellung viel zum Anfassen und nach dem Aufbau dieselben Ansprechpartner.

„Also wir wollen einen glücklichen Kunden haben, das ist unsere Mission, muss ich wirklich sagen.“

— Lorenz, Lucama
1

Kennenlernen

Muster, Katalog, ein Gespräch oder ein Besuch, alles kostenlos und unverbindlich. Mehr dazu unter Gemeinsam entscheiden.

2

Bestellen und bezahlen

Bestellt wird im Online-Shop. Zahlen können Sie in einer Summe oder in Raten mit 0 % Zinsen, mehr dazu unter Kosten.

3

Fundament vorbereiten

Nach unseren bemaßten Plänen, selbst oder mit einem Landschaftsbauer. Was es können muss, steht unter Fundament.

4

Lieferung

Vorgefertigt per Spedition, in der Regel in 6–⁠8 Wochen. Den Termin stimmen wir persönlich mit Ihnen ab. Selbst abholen geht auch.

5

Aufbau

Die meisten bauen zu zweit an einem Tag auf, sonst übernimmt unser Montageteam. Mehr unter Aufbautag.

6

Das erste Mal drin sitzen

Der Moment, für den man das alles macht. Mehr unter Erstes Mal drin sitzen.

7

Nach dem Aufbau

Fragen, Ersatzteile, eine neue Bahn Membran oder ein Erweiterungsmodul: Sie sprechen weiter mit denselben Menschen. Kein Callcenter, keine Warteschleife.

Vorgeprüft, bevor es bei Ihnen ankommt. Die Teile entstehen auf CNC-Maschinen und werden von unserem Montageteam in Handarbeit vorgeprüft und vormontiert. Was bei Ihnen ankommt, passt zusammen. Kein Nacharbeiten, kein Ärger im Garten.

Gestapelte, vorgefertigte Rahmen aus hellem Lärchenholz in einer Werkhalle
Vorgefertigte Rahmen aus Lärchen-Brettschichtholz.

Uns ist wichtig, dass Sie bei jedem Schritt wissen, was als Nächstes kommt. Feste Liefertermine versprechen wir bewusst nicht, denn die Lieferzeit hängt auch davon ab, wann das Holz verfügbar ist. Dafür bekommen Sie am Telefon immer eine ehrliche Auskunft.

Kosten

Was kostet ein Gewächshaus insgesamt? Ab 1.640 €, in Raten mit 0 % Zinsen, und danach kaum noch etwas.

Der Preis auf dem Schild ist beim Gewächshaus nie der ganze Preis. Lieferung, Fundament und Zubehör kommen dazu, bei jedem Anbieter. Bei uns auch.

Geht es auch günstiger? Drei Wege im Vergleich

WegPreisWas man bekommt
Baumarkt-Gewächshausab ca. 400 €Aluminium und Hohlkammerplatten, die mit den Jahren trüb werden
Selbst bauenMaterial plus viel Zeitvolle Kontrolle, wenn man handwerklich fit ist; Membran und Profile gibt es bei uns einzeln
Lucamaab 1.640 €Lärche und Profi-Membran, vorgefertigt, an einem Tag aufgebaut

Zubehör und Nebenkosten: was zum Preis dazukommt, ohne Überraschungen

PostenKosten
Gewächshaus1.640 € (Terra I) bis 12.990 € (laSfera)
SchwellenkranzSerra: 200 bis 435 € je nach Größe; laSfera: im Lieferumfang
Erweiterungsmodul, je 1,5 m1.990 € (Serra X) oder 2.550 € (Serra270 X)
Lieferung450 € (PLZ 8), 550 € (PLZ 6, 7 und 9), 650 € (übrige Regionen und Österreich); bei Selbstabholung keine Versandkosten
Montage, wenn gewünscht800 € Tagessatz für zwei Monteure plus 0,50 € pro Kilometer, als festes Angebot vorab; je nach Entfernung kommen weitere Kosten hinzu, siehe Montagerechner im Gewächshaus-Finder auf unserer Startseite
Fundamentbauen Sie selbst oder mit einem Landschaftsbauer; die Kosten hängen von Bauart und Eigenleistung ab

Ein Rechenbeispiel: das Serra II, geliefert, für 6.160 €

Serra II5.450 €
Schwellenkranz Serra II260 €
Lieferung in eine PLZ mit 8450 €
Zusammen6.160 €

Je nach Postleitzahl kostet die Lieferung 450 bis 650 €, zusammen sind es also 6.160 bis 6.360 €. Dazu kommt das Fundament.

Kein Anstrich alle paar Jahre: Die Lärche bleibt unbehandelt, ohne Farbe und ohne Holzschutzmittel, und die eloxierten Aluleisten brauchen keine Pflege. Die Wochenenden bleiben fürs Gärtnern.

In Raten mit 0 % Zinsen: Die erste Rechnung kommt erst kurz vor der Lieferung

Sie zahlen in einer Summe oder in bis zu 12 Monatsraten. Bis zu 2 Raten lassen sich aussetzen, etwa im Monat der Nebenkostenabrechnung. Für das Serra II allein, also ohne Schwellenkranz und Lieferung, sind das in 12 Raten rund 454 € im Monat. Die Rechnung kommt 1–⁠2 Wochen vor der Auslieferung, wenn der Liefertermin feststeht. Bis dahin ist nichts zu zahlen.

Lohnt sich ein Gewächshaus? Über die Tomaten allein nicht

Das sagen wir offen. Es geht um etwas, das lange hält und das ganze Jahr Freude macht.

Ihren eigenen Gesamtpreis mit Lieferung zu Ihrer Postleitzahl und auf Wunsch mit Montage sehen Sie im Gewächshaus-Finder. Dort können Sie auch die Raten durchspielen.

Jahreslauf

Gemüse und Pflanzen durchs Jahr: vom ersten Salat im März bis zum Feldsalat im Winter.

Blick aus einem Lucama-Gewächshaus über ein bepflanztes Hochbeet hinaus auf Wiesen und Berge
Ein Hochbeet unter der Membran, mit Blick in die Berge.

Ein Gewächshaus hat nicht eine Saison, sondern vier. Jede braucht etwas anderes, und keine braucht viel.

Im November ist ein Lucama so nutzbar wie im Juni: hell, geschützt, ein paar Grad wärmer als draußen. Was sich übers Jahr ändert, sind die Pflanzen und ein paar Handgriffe.

Frühling: Ab Anfang März wächst der erste Salat

Je nach Witterung können Sie im Gewächshaus schon Anfang März den ersten Kopfsalat und Kohlrabi pflanzen und Radieschen säen. Die Bayerische Gartenakademie spricht von einem deutlichen Erntevorsprung gegenüber dem Freiland. Wärmeliebende Pflanzen wie Tomaten und Gurken kommen nach den Eisheiligen Mitte Mai dazu.

Sommer: Die Dachfenster öffnen sich bei Hitze von selbst, auch wenn niemand zu Hause ist

Blick in ein Kundengewächshaus im Spätsommer mit hohen Tomaten- und Paprikapflanzen links und rechts des Weges
Spätsommer in einem Kundengewächshaus: Tomaten und Paprika links und rechts des Weges.

Im Sommer ist nicht die Kälte das Thema, sondern die Hitze. Über 25 °C leiden Wachstum und Ertrag, und in einem Gewächshaus kann es deutlich wärmer werden als draußen. Fachleute sagen deshalb: Lüften ist das Wichtigste.

Bei der Serra öffnen sich die Dachfenster von selbst, sobald es drinnen zu warm wird. Das macht ein Öffner, der auf Wärme reagiert, ganz ohne Strom. Ab welcher Temperatur er öffnet, stellen Sie einmal ein. Weil Rahmen und Membran leicht sind, geht dabei das ganze Fenster auf. Fachleute empfehlen solche Öffner, damit auch gelüftet wird, wenn niemand da ist. Zieht ein Unwetter auf, schließen Sie das Dach lieber. An den heißesten Tagen helfen zusätzlich offene Türen, und wer mag, spannt ein Schattiernetz.

Herbst: Die Ernte geht weiter, und der Wintersalat kommt ins Beet

Im Herbst zahlt sich der Schutz aus. Tomaten und Paprika haben länger Zeit zum Reifen, und im August und September säen Sie Feldsalat, Spinat und Winterportulak für die Ernte bis in den Winter. Kübelpflanzen wie Oleander, Olive, Feige, Lorbeer oder Rosmarin finden einen hellen, geschützten Platz.

Winter: hell statt warm, und der Feldsalat wächst weiter

Das muss man klar sagen: Im Winter wird ein Gewächshaus kein warmer Raum. Es ist ein paar Grad wärmer als draußen, vor allem aber hell und geschützt. Bis etwa −5 °C Außentemperatur bleiben Gewächshäuser praktisch frostfrei, sagt die Bayerische Gartenakademie; bei stärkerem Frost gefriert es auch drinnen. Dann hilft ein Vlies über empfindlichen Pflanzen, und die Wasserleitung wird entleert.

Feldsalat bildet den ganzen Winter hindurch Rosetten. Wie sich der Winter darin für Menschen anfühlt, steht unter Das erste Jahr.

Kondenswasser gehört dazu. Wenn es draußen kalt ist und drinnen feucht, schlägt sich Wasser nieder. In den Rahmen sitzt dafür ein Kondensatablauf, der das Schwitzwasser kontrolliert nach außen führt. Lüften und an den Fuß der Pflanzen gießen helfen zusätzlich. Tropft es doch einmal aufs Holz, wischen Sie es mit einem saugfähigen Tuch ab.

Pflege: wenig, das meiste macht der Regen

  • Membran: reinigt sich meist von selbst, ein kräftiger Regenschauer genügt oft. Sonst ein weicher Schwamm, klares Wasser und bei hartnäckigen Flecken etwas Spülmittel. Kein Küchenpapier, keine säurehaltigen oder scheuernden Mittel.
  • Holz: Streichen ist nicht nötig. Die Lärche wird silbergrau und hält trotzdem lange. Wer die honigbraune Farbe behalten möchte, nimmt eine diffusionsoffene Lasur, nie einen dichten Anstrich.
  • Innen: ab und zu mit dem Gartenschlauch abspritzen, Spinnweben entfernen, Erde an den Schwellen wegräumen.
  • Aluminium: braucht keine Pflege.

Alles Weitere steht in unseren Tipps und Pflegehinweisen.

So werden aus fünf schönen Monaten im Garten zwölf.

Teil 2

Mit dem Gewächshaus leben. Ab hier geht es um die Menschen, nicht um die Technik.

Ein Gewächshaus verändert, wie eine Familie das Jahr verbringt: von der Entscheidung über den Aufbautag bis zum ersten Winter.

Entscheiden

Die Entscheidung fällt gemeinsam: mit Muster, Katalog und einem Gespräch, ohne Druck.

Ein Gewächshaus kauft selten eine Person allein. Und das ist gut so.

Meist sind es zwei, die gemeinsam überlegen. Das ist auch sonst so: In einer großen Befragung von Paaren in Deutschland sagten rund vier von fünf, dass sie größere Anschaffungen gemeinsam entscheiden.

Wer mitentscheidet: meist zwei, oft die ganze Familie

Einer denkt an Tomaten, jemand anderes an einen Platz zum Lesen, die Kinder ans Gießen, und die Großeltern fragen, ob sie im Winter mal vorbeikommen dürfen. Jeder bringt eine andere Frage mit. Genau das macht die Entscheidung gut.

Anfassen vor dem Entscheiden: kostenlos und unverbindlich

Am besten entscheidet es sich, wenn alles auf dem Tisch liegt, und zwar wörtlich:

  • Das Muster: ein kostenloses Stück Membran in DIN A4, zum Anfassen und Gegen-das-Licht-Halten.
  • Der Katalog: vierzig Seiten über Lärche, Membran, die Modelle mit Maßen und Preisen und die Menschen dahinter, per Post.
  • Das Gespräch: zwanzig Minuten am Telefon mit Emily. Sie erzählen von Ihrem Garten, wir sagen Ihnen, was ein Lucama dort kann, und auch, was nicht.
  • Der Besuch: bei uns in Nußdorf am Inn die Werkstatt ansehen, Lärche und Membran anfassen, Fragen stellen.

„Kein Verkaufsgespräch. Wir wollen einen glücklichen Kunden haben, nicht einen schnellen.“

— Lucama, zum Kennenlerngespräch

Zweifel gehören dazu

Sieht die Membran nicht aus wie Plastik? Lohnt sich das? Haben wir überhaupt Zeit dafür? Solche Fragen sollten auf den Tisch, bevor bestellt wird. Unsere Antworten darauf finden Sie unter Langlebig und reparierbar.

Wenn alle mitentschieden haben, gehört das Gewächshaus von Anfang an allen. Auch denen, die anfangs skeptisch waren.

Aufbau

Selbst aufbauen oder aufbauen lassen? Zu zweit steht es meist an einem Tag, und das Zusammenbauen macht Spaß.

Am Aufbautag wird aus vorgefertigten Elementen ein Gewächshaus.

„Und wer mit dem Akkuschrauber umgehen kann und noch ein paar helfende Hände hat, der bekommt das ohne große Probleme hin.“

— aus einem Kundenvideo

Werkzeug und Helfer: Mehr als Standardwerkzeug braucht es nicht

Sie brauchen Akkuschrauber, Gummihammer, Wasserwaage, Meterstab, eine Leiter und für die Verankerung im Fundament eine Bohrmaschine mit Steinbohrer. Dazu eine zweite Person, die mit anpackt.

Das Knifflige ist schon erledigt, bevor das Gewächshaus bei Ihnen ankommt. Die Elemente kommen vormontiert und sind oben beschriftet, damit nichts verkehrt herum landet. Selbstbohrende Torx-Schrauben sparen das Vorbohren der Bleche.

„Das ist auch so ein Punkt, weil ich glaube, keiner will sich ärgern während der Aufbauphase, das ist einfach so, ja.“

— Lorenz, Lucama

Aufbauen lassen: Unser Montageteam kommt mit festem Angebot

Wer lieber zuschaut, bucht unser Montageteam: 800 € Tagessatz für zwei Monteure plus 0,50 € pro Kilometer, immer als festes Angebot vorab. Je nach Entfernung kommen weitere Kosten hinzu; was das für Ihren Ort heißt, zeigt der Montagerechner im Gewächshaus-Finder auf unserer Startseite. Die Montageanleitungen können Sie vorab herunterladen: Serra und laSfera.

Planen Sie den Aufbautag wie ein kleines Fest: mit Helfern, Brotzeit und genug Zeit.

„Und wir versuchen schon mit der Anlieferung, dem Kunden so ein kleines Glückserlebnis zu liefern, […] dass er die Sache innerhalb von einem Tag leicht aufstellen kann — zu zweit ist überhaupt kein Problem — und dass er am Abend eventuell schon die Tomaten einsetzen kann.“

— Lorenz, Lucama
Ankommen

Das erste Mal drin sitzen: Licht von allen Seiten. Aus dem Gewächshaus wird ein Raum.

Ein Serra II am Abend, innen warm beleuchtet, mit Pflanzen in Töpfen
Am Abend im Serra II.

Irgendwann ist das letzte Werkzeug weggeräumt. Dann holt jemand Stühle, und zum ersten Mal sitzen Sie drin.

„Ich muss jetzt zugeben, dass dieses neue Gewächshaus für mich nicht nur ein neues Gewächshaus ist, sondern ein neuer Raum, ein neuer Ort.“

— aus einem Kundenvideo

Über Ihnen ist die Membran und dahinter der Himmel. Draußen liegt der Garten, drinnen stehen die ersten Pflanzen. Es riecht nach Holz und Erde.

„Im üblichen Gewächshaus ist die Decke recht nah, und hier ist Luft, hier ist Raum, das ist für uns ein wunderschönes Gefühl.“

— aus einem Kundenvideo

Im Wohnzimmer ist es dunkler, als man denkt. Lichtforschende schreiben, dass übliche Innenbeleuchtung meist mindestens zehnmal schwächer ist als das Licht draußen. Unter einer Membran, die rund 94 % des Lichts hereinlässt, sitzen Sie dagegen im Tageslicht, nur ohne Wind und Regen.

Was der erste Platz braucht: nicht viel

Ein Tisch, ein paar Stühle, vielleicht Kissen und eine Decke für kühle Abende. Ein fester, ebener Boden macht den Platz alltagstauglich, etwa aus Steinplatten oder Kies. Wer das gleich beim Fundament mitplant, spart sich später den Umbau.

„Und an trüben Tagen ist es auch ein sehr schöner Ort, um vielleicht meine Tasse Tee oder Kaffee zu trinken oder ein Gartenbuch zu lesen oder was zu skizzieren — ein schöner Ort, an dem ich mich gerne aufhalte.“

— aus einem Kundenvideo

So wird aus einem Gewächshaus ein Ort. Einer, an den man morgens mit dem Kaffee geht, nur um kurz nach den Pflanzen zu sehen, und dann länger bleibt.

Das erste Jahr

Das erste Jahr zusammen: Miteinander durch alle vier Jahreszeiten, auch im Winter.

Blick durch die offene Tür eines Lucama-Gewächshauses auf einen Kiesweg mit grüner Gießkanne zwischen Beeten
Kiesweg und Gießkanne in einem Kundengewächshaus.

Im ersten Jahr findet jeder seinen Platz im Gewächshaus. Manchmal ist es ein Beet, manchmal ein Stuhl.

Was die Pflanzen brauchen, steht oben unter Gemüse und Pflanzen durchs Jahr. Hier geht es darum, was das Jahr mit den Menschen macht.

Nicht der große Urlaub zählt am meisten, sondern das Alltägliche: zusammen kochen, essen, eine Stunde im Garten. So kam es auch in einer Studie mit fast 900 Familien in den USA heraus. Ein schöner Gedanke für einen Ort im eigenen Garten.

Frühling

Die erste Aussaat gemeinsam: Wer pflanzt was, wer gießt wann? Oft steckt einer den anderen an. Bei Lorenz war es die Schwiegermutter, eine begeisterte Gärtnerin: „Und ich habe immer mehr gemerkt, dass ich eigentlich auch sehr viel Freude damit habe.“

Sommer

Das Gewächshaus wird zur Speisekammer. Am Abend noch schnell Tomaten und Gurken holen, und der Tisch draußen wird voller.

Herbst und Winter: Draußen ist es grau, unter der Membran sitzt man zusammen im Hellen

Im Herbst wird geerntet, eingekocht und umgeräumt: Tomaten ins Glas, Kübelpflanzen ins Gewächshaus, Feldsalat ins Beet. Die Arbeit verteilt sich, und plötzlich hat jeder eine Aufgabe.

Im Winter zählt für Menschen vor allem das Licht. Unter der Membran sitzen Sie im Tageslicht, geschützt vor Wind und Regen, mit einer warmen Jacke und einem heißen Kaffee. Die Kübelpflanzen überwintern, der Feldsalat wächst langsam weiter.

Und die Kinder? Wo oft Selbstangebautes auf den Tisch kommt, essen Kinder mehr Obst und Gemüse, das zeigt eine Befragung von Familien in den USA. Und schön ist es sowieso, wenn ein Kind die erste eigene Tomate pflückt.

Am Ende des ersten Jahres hat das Gewächshaus einen festen Platz, im Garten und im Alltag.

Wohlbefinden

Was ein Ort im Grünen mit uns macht: Er tut gut. Studien zeigen das, wenn auch vorsichtig.

In Denver in den USA bekamen 291 Erwachsene per Los ein Beet im Gemeinschaftsgarten oder kamen auf eine Warteliste. Nach einer Gartensaison waren Stress und Angst in der Gartengruppe stärker gesunken als in der Vergleichsgruppe. Weil das Los entschied und nicht die eigene Lust aufs Gärtnern, ist das Ergebnis besonders aussagekräftig.

Was die Forschung zeigt: Gärtnern und Tageslicht tun gut, messbar, aber in Maßen

  • Zeit im eigenen Garten: In einer Befragung von fast 7.800 Menschen in England berichteten diejenigen häufiger von guter Gesundheit und Wohlbefinden, die Zeit in ihrem Garten verbrachten.
  • Tageslicht: Mehr Zeit im Tageslicht hängt mit besserer Stimmung und besserem Schlaf zusammen, so eine Auswertung mit über 400.000 Menschen in Großbritannien.

Es muss nicht immer Arbeit sein. Die Befragung aus England fand den Zusammenhang nicht nur bei denen, die im Garten werkeln, sondern auch bei denen, die dort einfach entspannen.

Wo das Wissen endet: Zum Sitzen im Gewächshaus gibt es noch keine Studie

Fast alle Studien messen aktives Gärtnern, oft draußen und oft in Gemeinschaftsgärten. Zum Sitzen im Gewächshaus hat das noch niemand gemessen, und wir versprechen Ihnen nichts, was niemand gemessen hat.

Was bleibt, ist ein vernünftiger Gedanke: Tageslicht, Pflanzen in Sichtweite, ein bisschen Erde an den Händen und Menschen, mit denen man das teilt. Ein Gewächshaus bringt all das an einen Ort.

Ein paar Minuten zwischen Pflanzen, im Hellen, mit den Händen in der Erde oder einer Tasse in der Hand. Mehr braucht es nicht.

Langlebigkeit

Langlebig und reparierbar: 10 Jahre Herstellergarantie, und was kaputtgeht, wird ersetzt statt weggeworfen.

Aluminium-Klemmprofile, gestapelt
Die Klemmprofile, in denen die Membranbahnen sitzen.

Ein Gewächshaus soll lange bleiben. Das kennt man ja: Ein Teil geht kaputt, und am Ende wird das Ganze ersetzt.

Bei einem Gewächshaus muss das nicht sein: wenn sich jede Bahn einzeln tauschen lässt, das Holz unbehandelt altern darf und die alte Membran zurück zum Hersteller geht. Dann wird aus einem Schaden kein Müll, und das Gewächshaus bleibt im Garten. Gut für die Familie, die es lange nutzt, und gut für alle, weil weniger weggeworfen wird.

„… die Lärche ist ein langlebiges Holz, und die Konstruktion ist grundsolide, ja.“

— Lorenz, Lucama

Garantie: 10 Jahre auf die Membran, dazu Gewährleistung und Rückgabe

  • Garantie: 10 Jahre von NOWOFOL, dem Hersteller der Membran, auf ihre Eigenschaften.
  • Gewährleistung: 2 Jahre, gesetzlich, wie bei jedem Kauf.
  • Rückgabe: Standardmodelle nehmen wir innerhalb von 14 Tagen ohne Begründung zurück.

Reparieren statt wegwerfen: Jede Bahn, jedes Dreieck lässt sich einzeln tauschen

Die Kuppel laSfera aus dreieckigen Lärchenrahmen mit Membran auf einem gemauerten Sockel im Garten
Die laSfera besteht aus 35 vorgefertigten Dreiecken aus Lärche.
  • Kleines Loch: Das Reparaturband für 5 € klebt dicht und ist danach kaum zu sehen. Lorenz nennt es „so eine Art Tesafilm“.
  • Größerer Schaden: Eine Bahn lässt sich über das Klick-System einzeln wechseln, ohne alles abzubauen. Unsere Membran gibt es als Meterware für 28 € pro Laufmeter. Bei der laSfera tauschen Sie ein einzelnes Dreieck.
  • Die alte Membran: geht gefaltet per Post an uns zurück, meist für unter 10 €. Beim Hersteller im Chiemgau wird sie granuliert, und daraus entsteht neue Membran.
  • Das Holz: wird silbergrau und bleibt voll funktionstüchtig, mehr dazu unter Membran und Lärche.

Aus einem Schaden wird kein Müll: Die Membran ist zu 100 % recyclebar, das Material bleibt im Umlauf. „Das ist quasi ein Kreislauf, den wir bilden“, sagt Lorenz.

Einwände und unsere Antworten: von Geld bis Dichtigkeit

„Das ist viel Geld.“

Ja. Über das Gemüse rechnet es sich nicht, das sagen wir offen. Es geht ja auch nicht um billiges Gemüse, sondern um Lebensqualität: Für einen Urlaub, ein neues Fahrrad oder eine gute Kaffeemaschine gibt man auch Geld aus, ohne dass es sich rechnet. Bezahlen lässt es sich in Raten mit 0 % Zinsen, mehr dazu unter Kosten.

„Macht das viel Arbeit?“

Das Gewächshaus selbst kaum, mehr dazu unter Pflege. Das Gärtnern macht so viel Arbeit, wie Sie möchten.

„Haben wir überhaupt Platz?“

Das Serra I braucht 3,3 m² und passt in fast jeden Garten. Für Balkon und Terrasse gibt es das Terra I mit 0,7 m².

„Sieht die Membran nicht aus wie Plastik?“

Bestellen Sie das kostenlose Muster. Halten Sie es gegen das Licht und entscheiden Sie dann. Auf Messen erleben wir oft, dass Besucher sich wundern, wenn sie merken: Das ist gar kein Glas.

„Ist die Kuppel ganz dicht?“

Bei der modularen Bauweise der laSfera ist hundertprozentige Dichtigkeit Präzisionssache. Je sauberer die Dreiecke aneinandersitzen, desto dichter, und mit dem Dichtband lässt sich jederzeit nacharbeiten.

„Und wenn es uns später zu klein ist?“

Die Serra lässt sich per Modul um je 1,5 m verlängern. Das Fundament muss dann mitwachsen. Darum lohnt es sich, gleich großzügig zu planen.

So bleibt ein Lucama lange ein Teil des Gartens. Und ein Teil der Familie.

Kurz gesagt

Was am Ende zählt: sechs Sätze, die vom Kauf bis in den Winter tragen.

Wenn Sie sich nur diese merken, haben Sie das Wichtigste.

1

Erst überlegen, wofür, dann die Größe wählen. Beete brauchen Wege, ein Tisch für vier rund 5 m².

2

Vor dem Kauf beim Bauamt fragen und offen sagen, wie Sie es nutzen wollen.

3

Das Fundament im Herbst bauen: eben, mindestens 15 cm hoch, vor dem ersten Frost.

4

Die Membran anfassen, bevor Sie entscheiden. Das Muster kommt kostenlos.

5

Die Lärche müssen Sie nicht streichen. Sie wird grau und hält trotzdem.

6

Im Winter sitzt man drin, weil es hell ist, nicht weil es warm ist.

Ein Jahr im Lichtraum

Im März geht es los, und weil es hell bleibt, hört es im Oktober nicht auf.

Im März säen Sie die ersten Radieschen, und die Kinder dürfen gießen. Im Juli zählen sie jeden Morgen, wie viele Tomaten schon rot sind. Im September holen Sie die letzte Ernte rein und säen Feldsalat für den Winter.

Dann wird es Oktober. Draußen ist der Garten vorbei, drinnen nicht. Am Sonntag nehmen Sie die Kaffeekanne mit, die Kinder schauen nach dem Feldsalat, und irgendwann sitzt die ganze Familie am Tisch, während es draußen regnet.

Im Frühling kommt man wegen des Gemüses. Im Winter bleibt man wegen der anderen.

Gewächshaus-Finder

Und jetzt Ihr Garten: zwei Fragen bis zu Ihrem Lucama, mit Preis und Rate.

Sie sehen Größe, Lieferung zu Ihrer Postleitzahl und die Rate mit 0 % Zinsen. Haben Sie den Finder oben schon genutzt, sind Ihre Antworten hier bereits gesetzt.

1Wofür möchten Sie es vor allem nutzen?
2Wie viel Platz & Ambition?

Muster und Katalog kommen kostenlos zu Ihnen nach Hause, ohne Druck und ohne Frist.

Oder Sie reden einfach mit einem Menschen bei uns über Ihren Garten. Die Entscheidung bleibt ganz bei Ihnen.

Quellen und Stand der Angaben

Stand: Oktober 2026. Angaben zu unseren Gewächshäusern, Preisen, Lieferung, Montage, Garantie und Pflege stammen von Lucama (Produktdetails, Shop, Montageanleitungen, Plansätze und Pflegehinweise). Die Kundenzitate stammen aus einem Kundenvideo und aus unseren Kundenprojekten, die Zitate von Lorenz aus einem Interview im Kanal „Garten Gemüse Chaos“. Die Angaben zur Lärche, zur Region und zur Fertigung stammen aus diesem Interview, von unserer Website und aus den Montageanleitungen.

Material und Jahreszeiten

  • Bayerische Gartenakademie (LWG): Merkblatt 1151 „Kleingewächshäuser“ (Stand 2014). lwg.bayern.de
  • Aldrich, R. A.; Bartok, J. W.: Greenhouse Engineering (NRAES-33), Cornell Cooperative Extension. extension.wisc.edu
  • Evans, M. R., University of Arkansas: Greenhouse Management, Unit 3. uark.edu
  • Bundesinformationszentrum Landwirtschaft: Selbstversorgergarten. landwirtschaft.de

Größe und Standort

  • Gartenakademie Rheinland-Pfalz: Gewächshaus für den Freizeitgärtner. gartenakademie.rlp.de
  • Hortipendium: Kleingewächshaus, nach Schumann und Milicka. hortipendium.de
  • Bundesamt für Wohnungswesen (Schweiz): Wohnungs-Bewertungs-System WBS 2015; KTBL: Hofgastronomie, Investitionsbedarf für Gasträume (2022).

Baugenehmigung

  • Musterbauordnung, Fassung vom 26./27.09.2024, §§ 2, 59 und 61. bauministerkonferenz.de
  • Die Landesbauordnungen der 16 Länder in der Fassung vom Oktober 2026.
  • OVG Niedersachsen, Beschluss vom 15.10.2020, 1 LA 114/19; VG Hamburg, Urteil vom 23.11.2023, 6 K 2971/21.
  • Verbraucherzentrale: Hinweise zur Bauvoranfrage. verbraucherzentrale.de

Fundament und Zeitpunkt

  • InformationsZentrum Beton: Zement-Merkblatt B 21 „Betonieren bei extremen Temperaturen“. beton.org
  • Deutscher Wetterdienst, Climate Data Center: Frosteindringtiefe, Monatswerte 1991–⁠2020. opendata.dwd.de

Menschen und Miteinander

Unverbindlich vormerken

Kein Kauf, keine Zahlung — wir merken Ihre Zusammenstellung vor und melden uns bei Ihnen. Alles Weitere besprechen wir in Ruhe am Telefon.

Ihre Angaben nutzen wir ausschließlich, um Ihre Vormerkung zu bearbeiten und Sie zu kontaktieren. Es entsteht keine Kaufverpflichtung. Sie können die Vormerkung jederzeit formlos widerrufen.